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Lesewettbewerb 2016- an der Erich-Kästner-Realschule plus

Alle Jahre wieder... auch dieses Jahr wurde wieder von Frau Freydenberger, Frau Dörr und unserer Bibliothekarin, Frau Berwanger, ein Lesewettbewerb.... in der Bibliothek durchgeführt! Seit Jahren führt Frau Freydenberger mit viel Herzblut den Lesewettbewerb durch. Dafür vielen Dank.

In diesem angemessenen Ambiente wurden dann von den Kandidaten ein bekannter und dann unbekannter Text gelesen. Die Jury entschied sich dann relativ schnell für Emma Bartsch (2. Platz) und für Xenia Kinn (6a,6b).Xenia wird dann die Schule bei weiteren Wettbewerben vertreten. Dafür viel Erfolg!

Mme Vibler aus Lothringen Unsere Assistentin...

"Ich heiße Marine Vibler und ich arbeite seit Ende Oktober als Fremdsprachenassistentin für das Fach Französisch an der Erich Kästner Realschule Plus. Ich bin in Lothringen geboren und groß geworden. Zudem grenzt Lothringen direkt an Deutschland an. Ich habe meinen Bachelor in Übersetzung in Paris gemacht (in deutsch, englisch und italienisch).

Ich bin nicht zum ersten Mal in Deutschland: Ich habe schon als Kind ein Jahr in einem französischen Gymnasium in München verbracht. Dieses eine Jahr hat mir so sehr gefallen, dass ich Lust auf eine weitere Erfahrung in Deutschland bekommen habe. Das Fremdsprachenassistentenprogra<wbr></wbr>mm, an dem ich teilnehme, bietet die Möglichkeit, ein Jahr lang in einer Schule im Ausland zu arbeiten. Zu meiner Schulzeit hatten wir auch eine deutsche Fremdsprachenassistentin und es hat sehr viel Spaß gemacht mit ihr zu arbeiten. Und daher habe ich mir gedacht, dass ich das auch machen könnte! Ich bin sehr froh, die Gelegenheit zu haben ein Jahr lang mit den Schülern aus der 6., 7., 9., und 10. Klasse arbeiten zu können. Ich denke, dass alle voneinander viel lernen können und dass wir eine tolle Zeit miteinander haben werden!"

Sahida - Ein Traum wird war!

 Zum ersten Mal auf einem Weihnachtsmarkt

von Sarah Amini(https://merkurist.de/mainz/gesellschaft/zum-ersten-mal-auf-einem-weihnachtsmarkt_pzc)

 

2015 wurden insgesamt 476.649 Asylanträge gestellt, einer davon für die zwölfjährige Afghanin Sahida. Vergangene Woche war die 12-Jährige zum ersten Mal auf einem Weihnachtsmarkt. Am Dom erzählt sie von ihren Eindrücken - und ihrem großen Traum.


Adventszeit, Weihnachtsmärkte, Heiligabend: Für Mainzer nichts Neues, für Sahida und ihre Familie schon. Im vergangenen Jahr ließen sie den Krieg hinter sich, als sie Afghanistan verließen. Nach zehn Monaten in Deutschland besucht die Zwölfjährige zum ersten Mal einen Weihnachtsmarkt.

Gemeinsam mit Merkurist geht Sahida am Freitag zwischen den Ständen am Dom hindurch und bestaunt die Lichterketten, die sich um Bäume und Tannenzweige winden. Auch die Sterne, die in vielen Farben und Mustern angeboten werden, lassen ihre Augen strahlen. Ist eine Bude mit handgearbeiteten Figuren und weihnachtlichen Miniaturhäuschen in Sicht, bleibt sie für einen Moment stehen und staunt. Für die Werkzeuge aus Schokolade kann sie sich hingegen nicht begeistern. Stattdessen isst sie eine mit Schokolade überzogene Banane. Gemeinsam mit ihren Eltern und vier Geschwistern ist sie 2015 nach Deutschland gekommen. „Wir sind sehr viele“, sagt Sahida und lacht. Sie hätten niemals gedacht, dass sie ihre Heimat eines Tages tatsächlich verlassen müssten. Anschläge, Armut, Korruption: Die Situation in Afghanistan hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eher zugespitzt als entspannt. Deshalb habe die Familie beschlossen zu flüchten. In Deutschland angekommen lebte sie einige Wochen in einer Flüchtlingsunterkunft, dann zog sie nach Biebelnheim. Die Bewohner der Ortsgemeinde unterstützen Sahidas Familie und nehmen sie oft zu Festen und Veranstaltungen mit - auch auf den Mainzer Weihnachtsmarkt hat sie eine Freundin gebracht. „Die Deutschen sind sehr fleißig, gutherzig und ruhig“, sagt die Zwölfjährige. „Es gibt nichts, was ich hier nicht mag.“

Obwohl es ihr in Deutschland gefällt, vermisst sie Afghanistan manchmal: „Es ist eben meine Heimat.“ Das Lagerfeuer im Weihnachtsdorf des Marktes weckt Erinnerungen: „In Afghanistan wird manchmal über so einem Feuer gekocht“, sagt Sahida. Als Muslimin ist Weihnachten eine völlig neue Erfahrung für die Zwölfjährige. „Ich finde es schön, wie die Deutschen Weihnachten feiern.“ Toleranz sei der jungen Afghanin sehr wichtig. „Ich finde, dass Christentum und Islam durchaus Gemeinsamkeiten haben.“ Dann betrachtet sie die Kartoffelpuffer auf ihrem Pappteller. „Die schmecken bestimmt wie dieses afghanische Gericht, das ich so gerne mag.“

Sahidas großer Traum

Sahida erzählt auch, dass sie einen großen Traum hat: Irgendwann möchte sie als Journalistin arbeiten. Irgendwann fotografieren, recherchieren und schreiben, dieser Wunsch habe sie auf der Reise nach Deutschland begleitet. Für ihre zwölf Jahre weiß sie schon ganz genau, was sie will: Nicht zu früh Kinder kriegen, erstmal ihren Berufswunsch verwirklichen. Deswegen besuche sie eifrig die Schule und arbeite an ihren Sprachkenntnissen. Eine Freundin der Familie organisierte Sahida nun ihren ersten kleinen Auftrag als Journalistin: Sie wird den Weihnachtsmarkt in Biebelnheim besuchen und für ein örtliches Blatt darüber berichten - inklusive Fotos und Interviews, versteht sich.

23.11. Eine Realschule plus stellt sich vor... Elternabend

Am 23.11.16 wollten sich über 30 Eltern über das Profil der Erich-Kästner-Realschule plus informieren.  Einige Lehrkräfte - Frau Buchheim, Herr Hoffmann, Herr Louis, Herr Schmidt und Herr Gill - führten die Eltern durch das Schulgebäude und gaben zu den Fachsälen einige hilfreiche Kommentare.

Herr Scheve führte dann durch die zentrale Veranstaltung mit Hilfe von 2 Schülern und Herr Hoffmann. Die Eltern erfuhren nicht nur den Unterschied zwischen einer Integrativen und kooperativen Realschule plus, sondern wurden natürlich besonders über das Schulprofil der Erich-Kästner-Realschule plus informiert. Während des 40-minütigen Vortrags gab es natürlich auch Gelegenheit den Referenten zu fragen. Nach circa 2 Stunden war die Veranstaltung beendet und die Schulgemeinschaft hofft natürlich, dass wir viele Eltern von unserer Schulqualtität überzeugen konnten. Im Frebruar wird man dann sehen, wie sich die Anmeldezahlen entwickeln werden!

 

4.Table-Talk der Erich-Kästner-Realschule plus

4.Table-Talk an der Erich-Kästner-Realschule plus Wörrstadt

 Um 13.30 Uhr freitags ist es normalerweise recht leise an den Schulen im Land. Ein neutraler Beobachter rieb sich am 11.11.2016 verwundert die Augen. Die Erich-Kästner-Realschule war mit fast 90 Schülern der 9. Und 10.Klassen noch gut gefüllt. Ebenso gingen gut gekleidete Damen und Herren durch die Flure der Erich-Kästner-Realschule plus

Herr Scheve, der Konrektor, begrüßte pünktlich um 13.30 Uhr die Anwesenden (Referenten und Schüler) herzlich und erklärte noch einmal für alle das Prozedere des Tages. Die Schüler hatten einige Tage vor dem Event Wünsche zu den Betrieben und Schulen abgegeben. Von diesen 5 Wünschen hat das Team bestehend aus Herrn Vollmer, der neue Jobfux und Herrn Scheve, 3 Wünsche berücksichtigt.

Am Anfang der Veranstaltung war also allen Schülern klar, in welchen Gruppen sie an diesem Nachmittag sein sollten.

Ziel dieser Veranstaltung – als Modul aus dem umfangreichen Berufsorientierungskonzept – ist es, dass Schülerinnen und Schüler mit den Referenten ins Gespräch kommen.  Den Referenten, und Vertretern aus weiterführenden Schulen und Regionale Wirtschaftsunternehmen sowie Institutionen wurden bei der Einführung eingeschärft, dass das Prinzip dieser Veranstaltung ein dialogisches ist. Das heißt, dass den Schülern Gelegenheit gegeben werden sollte, Fragen zu stellen. Insgesamt waren 12 verschiedenen Unternehmen und Schulen eingeladen: Firma Frondorf, Verbandsgemeinde Wörrstadt, Sutter, Polzei Alzey, Bundeswehr, Fachhochschule Alzey, IGS Nieder-Olm, Aufbaugymnasium Alzey, Autohaus Creusen & Scherer, Steinhöfelschule und das Seniorenzentrum in Wörrstadt.

Tatsächlich stellten die Referenten, die teilweise eigene Auszubildende mitgebracht hatten kurz ihre Schule/ihr Unternehmen vor und führten dann z.B. aus, welche Berufe ausgebildet werden. Natürlich lag der Fokus bei den Weiterführenden Schulen auf den Eingangsvoraussetzungen ( Noten ) aber auch auf den besonderen Anforderungen einer Oberstufe eines Gymnasiums oder einer IGS. Interessant war z.B. auch die Firma Sutter, die für Metzgereiprodukte bekannt ist. Was die Anwesenden nicht wussten, dass Sutter z.B. auch Elektriker und andere technische und auch kaufmännische Berufe ausbildet. Das gleich galt für die Bundeswehr, die über 50 Berufe ausbildet. Wird man in der Bundeswehr ausgebildet, heißt das eben nicht zwangsläufig, dass man auch in Krisengebieten eingesetzt wird.

Die Gruppen bestanden aus 5-8 Schüler, so dass teilweise wirklich ein interessanter Dialog zwischen Schüler einerseits und Referenten andererseits zu stande kam. Nach 30 Minuten wechselten die Schüler die Gruppe. Gegen 15.30 Uhr war die Veranstaltung offiziell beendet. Selbstverständlich gab es nach der Veranstaltung im Büro von Herrn Vollmer noch Kaffee und Kuchen. Die Referenten lobten die Planung und den Verlauf der Veranstaltung. Selbstverständlich hat jeder noch einen Bewertungsbogen bekommen, der vom Planungsteam ausführlich ausgewertet wird, denn nur so, können wir Veranstaltungen wie diese weiter verbessern. Gespräche wurden noch bis um 17.00 Uhr geführt, denn ein anderes Ziel des Table-Talks ist es auch, dass Lehrer und Schulleitung Kontakte zur regionalen Wirtschaft  pflegen. 

Der 4. Table-Talk kam dieses Jahr noch besser bei den Referenten und auch Schülern an, da wir wirklich Kleingruppen hatten und so Diskussionen erst möglich waren. Sicherlich ist solch eine Veranstaltung ein Schritt von vielen innerhalb der Berufsorientierung. Viele Referenten und auch die Veranstalter ermutigten die Jugendlichen,  freiwillige Praktika zu machen, denn nur so kann man sich umfassend über ein Berufsbild informieren. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Table-Talk aus dem Berufsorientierungskonzept der Schule nicht mehr wegzudenken ist.

 (ekrs-Press/Scheve)

Praktikum an der EKRS

Einwöchiges Praktikum der neunten und zehnten Klassen

Auch in diesem Herbst fand wieder ein einwöchiges Praktikum der neunten und zehnten Klassen der Erich-Kästner-Realschule plus in Wörrstadt statt.

Insgesamt nahmen fünf Klassen an dieser Berufsorientierung teil. Die Schüler fanden die Teilnahme an jährlichen Praktika sinnvoll, um ein möglichst breites Spektrum an Berufen kennen zu lernen.

Einige Schüler absolvierten freiwillige Praktika in den Ferien, wie zum Beispiel Benaja Schütz aus der Klasse 9d. Er hat bereits als Elektroniker, Steinmetz, Heizungsinstallateur und Winzer Einblicke gewonnen. Durch dieses Engagement hat er sich bereits frühzeitig einen Platz in der Praxistagsklasse gesichert.

Ein wichtiger Tipp von ihm: „Nimm die Praktikumszeit ernst, integriere dich in den Arbeitsablauf, zeige keine Scheu und packe mit an.“

Auch Enzo Frommer aus der Klasse 10b ist sich seinem Ziel schon sicher. Er absolvierte bereits zum zweiten Mal ein Praktikum als Zahntechniker und wurde hier in seinem Berufswunsch bestätigt.  Er wünscht sich allerdings eine längere Praktikumszeit.

Auch die Zehntklässlerin Madeleine Wenz war zufrieden. Sie betonte, dass die Auswahl des Praktikums an den eigenen Stärken und Schwächen orientiert sein soll. So nahm sie Einblick in die Arbeit des KFZ-Mechatronikers.

Ein weiterer Tipp der Schüler: „Bewirb dich frühzeitig, um DEINEN Praktikumsplatz zu sichern!“

Auch ein bisschen Mut gehörte zur Praktikumswahl hinzu, so Grete Riegert aus der Klasse 10a. Nach einem zufälligen Blick durch das Schaufenster eines Fotostudios, entschied sie sich spontan nach einer Praktikumsstelle zu fragen. Sofort bekam sie eine Zusage! Der Beruf der Fotografin hat ihr sehr gut gefallen und sie hat ihre Zeit dort genossen.

Alle Schüler waren sich einige darüber, dass sie von der Schule gut betreut und vorbereitet wurden.

Fazit: Ein erfolgreiches Praktikum ebnet den Weg in einen Ausbildungsplatz. (EKRS-Press/Möller, Speck)

 

11.11.16 Schnuppertag an der Erich-Kästner-Realschule plus

Gelungener Schnuppertag:

Herzlich willkommen an der Erich-Kästner-Realschule plus Wörrstadt!

 

„Welche weiterführende Schule soll mein Kind im neuen Schuljahr besuchen?“ Das fragen sich zurzeit sicherlich viele Eltern von Viertklässlern. Es ist dabei sehr wichtig, eine Schule nicht nur vom Hörensagen zu wählen, sondern eine Schule auch hautnah kennenzulernen.

Darum hat die Erich-Kästner-Realschule plus Wörrstadt, wie bereits im letzten Jahr, die Grundschülerinnen und Grundschüler aus der Umgebung zu einem Schnuppertag eingeladen.

Am Freitag, dem 11. November, besuchten knapp 100 Viertklässler der Grundschulen Wörrstadt, Saulheim und Schornsheim unsere Schule und konnten sich das Schulgebäude und  verschiedene Fachräume anschauen, aber vor allem in für sie neue Unterrichtsfächer hineinschnuppern: Hauswirtschaft und Technik sowie Werken oder Informatik.. Nach der Begrüßung durch die Bläser-AG der 6. Klassen unter der Leitung von Frau Themann und durch unseren Schulleiter Herrn Sierra Haupt wurden die Gäste in kleine Gruppen eingeteilt und durch die Schule geführt. Diese Aufgabe übernahmen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen.

Getreu dem Motto „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ waren alle Kinder zu einem Mitmach-Unterricht eingeladen und konnten überall an den Unterrichtsprojekten aktiv teilnehmen.

Im Nawi-Raum durften die Kinder experimentieren und unsere Schlangen Wilhelmine, Rote Zora und Wallie streicheln, was sie sichtlich beeindruckte. In der Trommel-AG erlernten die Gäste einfache Rhythmen und hatten viel Spaß an den „Cojons“ und in der Schulküche bereiteten sie „Strammen Max“ zu. In der Sporthalle gab es für die Gäste einen Bewegungsparcour, wo sie sich austoben konnten und im Computer-Raum erlernten sie die Grundlagen des 10-Finger-Schreibsystems. Im Werkraum wurden die im Arbeitslehreunterricht hergestellten Fahrzeugmodelle ausprobiert. Die Gäste wurden in jedem Raum von den Fachlehrern und den Schülerinnen und Schülern unserer Schule begrüßt. Sie standen den Gästen zur Seite, erklärten und beantworteten alle Fragen.

Auf diese Weise konnten sich die Viertklässler ein eigenes Bild von der Schule machen und hatten dabei viel Spaß. Nach einem interessanten und kurzweiligen Vormittag traten die Gäste den Heimweg an. Jedes Kind bekam ein kleines Geschenk: eine Tüte Schokocrossies, die Frau Michel mit ihrer HuS-Gruppe in unserer Schulküche zubereitet hat.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die dazu beigetragen haben, dass der Vormittag so gut gelungen ist!            (EKRS-Press/Paulke)                                                                                               

 

9.11.1848,1918,1923,1938, 1989, 2016

Heiko Sippel (SPD) und Adolf Kessel (CDU) zu Besuch in der Erich-Kästner-Realschule plus

Am 10.11.2016 war es wieder soweit: Herr Heiko Sippel, Landtagsabgeordneter des Rheinland-pfälzischen Landtags war zu Besuch in der 10a.

In einem Stuhlkreis versuchten Herr Sippel und Herr Scheve (Konrektor und Geschichtslehrer) mit den Schüler über das historische Datum (eigentlich 9.11.) ins Gespräch zu kommen.  In den 2 Stunden wurde ein Bogen vom 9.11.1848 bis zur Wahl in den USA gezogen!

Am Anfang waren die Schüler doch sehr zurückhaltend, so dass der Landespolitiker und Herr Scheve immer wieder Impulse zum Datum in die Klasse „warf“. Der 9.11.1938 ist durch viele geschichtliche Ereignisse, die teilweise weltpolitische Auswirkungen hatten, geprägt.

1848 wurde ein Politiker, Robert Blum, standrechtlich erschossen und damit wurde der Anfang vom Ende der deutschen demokratischen Bewegung eingeleitet.  Die konservativen und reaktionären Bewegungen hatten sich für lange Zeit  nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa durchgesetzt.

1918 wurde die Weimarer Republik angesichts der Niederlage des Deutschen Reiches während des 1. Weltkriegs ausgerufen.  Herr Sippel konnte sehr plastisch die damalige chaotische Situation in Deutschland beschreiben. Das zerfallene Kaiserreich wurde Spielball einiger politischer Gruppierungen.

Die beiden Erwachsenen versuchten dann ein Bild dieser jungen Weimarer Republik nachzuzeichnen. Eine Republik, die schon von Anfang schwere Hypotheken bewältigen mussten, wie da waren: Milliarden von Reparationen an die Alliierten,  Gebietsabtretungen an Polen, Frankreich… zeitweise Besetzung des Ruhrgebiets. Selbstverständlich konnte auch der „Schwarze Freitag“ nicht zu einer Stabilisierung des Systems beitragen – ganz im Gegenteil, denn die Weltwirtschaftskrise führte auch dazu, dass Inflation, Massenentlassungen und dauernde Arbeitslosigkeit die junge Demokratie beutelten.

Nach dem Herr Sippel und Herr Scheve sich warm geredet hatten, nahm die Beteiligung der Schüler sehr stark zu. Einige führten noch den Hitlerputsch an und dass Hitler eigentlich als Hochverräter zum Tode verurteilt hätte werden müssen. Leider  funktionierte auch die Rechtsprechung während der Weimarer Zeit nicht immer so, wie man das erwarten konnte. Bemerkenswert war eine Schüleräußerung hinsichtlich der Schwächen der Weimarer Verfassung, nämlich die zeitweise Absetzung jeglicher Regierung   mit Hilfe von Notverordnungen.

Natürlich wurde auch über die dunklen Jahre der Deutschen Geschichte, die Zeit des Nationalsozialismus gesprochen. Einige Schüler führten an, dass Hitler demokratisch an die Macht gekommen war und dass er sie dann durch Terror ausgebaut hätte. Man habe Hitler unterschätzt war die einhellige Meinung der Schüler.

1938 dann sind deutschlandweit über 1000 Juden umgebracht worden, Synagogen  wurden fast überall angesteckt und oder verwüstet. Juden wurden früh zu Sündenböcken gemacht, viele Menschen haben dabei mitgemacht bzw. sie haben nicht hingesehen. Trotzdem – so Sippel – hätte es überall  - auch in Alzey Beispiele von mutigen und tapferen Deutschen gegeben, die Juden versteckt haben und dabei ihr Leben riskierten.

Erfreulich war für die meisten Deutschen 1989 natürlich der sogenannte Mauerfall. Eines der wenigen Beispiele einer friedlichen Revolution, die natürlich dann auch weltpolitische Ursachen und Folgen hatte.

Besonders hat viele Jugendliche das Thema Wahl in der USA brennend interessiert. Parallelen wurden von einigen Schülern zur Machtergreifung Hitlers aufgestellt. Auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinkt, so zeigte diese Bemerkung auch die tiefe Besorgnis der Jugendlichen. Wiederholt wurde die Frage gestellt, wie es möglich  sein kann, dass Donald Trump mit diskriminierenden Äußerungen gegenüber fast allen Minderheiten trotzdem gewählt wurde.

Auf die Frage, welche Folgen die Wahl Trumps auf Deutschland und Rheinland-Pfalz hätte, konnte Herr Sippel nur spekulieren. Selbstverständlich hoffen die Wirtschaft, die Menschen und die Politik in Rheinland-Pfalz, dass sich die deutsch-amerikanischen Verhältnisse nicht verschlechtern, denn so Sippel, die Amerikaner wären z. B. ein großer Arbeitgeber, viele Freundschaften seinen entstanden und die wirtschaftlichen Verpflechtungen von Unternehmen wie der BASF mit der USA wären so eng, dass er sich kaum vorstellen könnte, dass die Wahlaussagen Wirklichkeit werden würden.

Die Zeit würde es zeigen, ob die USA weiterhin ein verlässlicher Partner bleiben würde, aber die USA wäre eben nicht nur Donald Trump . Eine demokratische Vergangenheit, die so reichhaltig sei, wie die der USA könne man nicht einfach in den Papierkorb werfen!

Nach 2 Stunden war dieser rasante Durchgang durch die Weltpolitik beendet. Für alle war es sehr kurzweilig, denn fast alle Schüler haben sich gerade auch zum Schluss sehr stark beteiligt, so dass wir alle hoffen, dass diese Schülergeneration auch in Zukunft sich aktiv am gesellschaftlich-politischen Leben beteiligt.

Einen besonderer Dank gilt Herrn Sippel, dem es zu verdanken ist, dass die Klasse so engagiert diskutierte. Zum Schluss hat Herr Sippel dann noch die Klasse 10 a in den rheinland-pfälzischen Landtag eingeladen! Natürlich wurde Herr Sippel von Herr Scheve auch für das nächste Jahr wieder eingeladen. Wir freuen uns….

Am 14.11. war dann noch Herr Kessel zu Besuch in der 10b. Auch hier wurde von den Schülerinnen und Schülern sehr engagiert über die Ereignisse diskutiert. Gleichzeitig berichtete Herr Kessel aber auch über die Arbeit eines Landespolitikers!(EKRS-Press/Scheve)

Wörrstädter Abend

Am 4.11.16 spielten die Bläser der Erich-Kästner-Realschule beim Wörrstädter Abend auf! Langsam hat es Tradition, dass unserer Bläser unter der Leitung von Frau Themann und Frau Dieter-Meuser am Wörrstädter Abend einige Stücke dem werten Publikum vorspielen. Natürlich bedanken wir uns auch recht herzlich für die großzügige Spende von 500 Euro für unsere Bläser!

Dieser Abend wird regelmäßig vom Kulturkreis Wörrstadt e.V. veranstaltet. 

Berufsorientierung -Kompakt

1. Am 25.-26.10.16 ist Frau Groß-Herzog (Agentur für Arbeit) in den 8.Klassen! In Kurzvorträgen und Einzelberatungen werden die Schüler für die kommenden Praktika und die schwierige Berufswahl vorbereitet! Dies ist ein Baustein unserer umfangreichen Berufsorientierung der Erich-Kästner-Realschule plus!

2. Die 9. und die 10.Klassen sind diese Woche im Praktikum. Die Klassen- und Fachlehrer besuchen unsere Schüler in den Betrieben. Die Klasse 9d ist in Bad Kreuznach bei den Vorbereitungstagen für den Praxistag. Viel Spaß und Erfolg!

Ausflug ins Planetarium!

            Gemeinsamer Ausflug der fünften Klassen

                                                               21.09.2016

 

Unser erster gemeinsamer Ausflug führte uns nach Mannheim. Dort besuchten wir das Planetarium und den Luisenpark.

Im Planetarium, einem „Rundum“ (360°)-Kino, schauten wir uns die Vorstellung „Ferne Welten – fremdes Leben“ an. Der Film beschäftigte sich mit der Frage „Gibt es Leben im All?“. Wir machten uns auf die fantastische Spurensuche im Universum. Dabei führte unser Weg an erdähnlichen Planeten und weit entfernten Sternen vorbei.

Nach diesem Kosmos-Abenteuer mussten wir uns erst einmal stärken, bevor wir uns auf den Weg zum Luisenpark machten.

Dort angekommen, warteten bereits weitere spannende Ereignisse auf uns. In Kleingruppen durften wir den Park erkunden. Wir eroberten verschiedene Themenspielplätze und tobten uns aus.

Auf dem Bauernhof durften wir die Nutztierhaltung hautnah miterleben und auf Tuchfühlung gehen. Einige freilaufende Tiere wurden von uns ganz genau beobachtet. Zur Entspannung hatte sich eine Godoletta-Fahrt auf dem Kutzerweiher angeboten.

Gegen Nachmittag traten wir erschöpft, aber glücklich mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen den Heimweg an.

 

 

 

 

 

Wingert an der Erich-Kästner-Realschule plus!

 

Im Juni dieses Jahres wurde auf Initiative des Technik-Lehrers Stefan Louis auf dem Schulgelände ein kleiner Weinberg angepflanzt, der von den Schülerinnen und Schülern der Technik-Gruppe der 8. Klassenstufe betreut wird. In diesem Projekt übernehmen die Jugendlichen für ein Jahr alle damit verbundenen Arbeiten, um es dann im Jahresrhythmus an die nächste 8. Klassenstufe weiterzugeben.

 

Ziel des Projektes ist es, den Jugendlichen den typisch regionalen Beruf des Winzers näherzubringen. Im Weinberg sollen sie exemplarisch „mit allen Sinnen lernen“ und damit fachliche Kompetenzen entwickeln und stärken.                                                                                                                                                   

Im Rahmen des Projektes sind mehrere Aktionen geplant, wie z.B. Kennenlernen der Abläufe im Jahr eines Winzers durch regelmäßige Besuche im Weinberg, Reben schneiden, Bodenbearbeitung, biegen und binden der Ruten, Laubarbeiten, Stämmchen putzen und natürlich, wenn es soweit ist, der Höhepunkt: die Weinlese. Aus den geernteten Trauben wird Traubensaft gepresst, der auf dem Weihnachtsmarkt verkauft wird. Auch andere Produkte wollen die Schülerinnen und Schüler anbieten, z. B. das in der schuleigenen Küche zubereitete Traubengelee. Der Erlös wird der Schulgemeinschaft zugutekommen. Unterstützt werden die Jugendlichen bei den Arbeiten von einem Fachmann: Herr Thorsten Krämer, ein Jungwinzer aus Sörgenloch, wird ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und das Projekt ebenfalls begleiten. (Kästner-Press; Paulke)

 

Run for help 16

Erich-Kästner-Realschule plus Wörrstadt:

RUN FOR HELP 2016: Schüler spenden 2717 Euro

Am 02. September 2016 beteiligte sich die Erich-Kästner-Realschule plus Wörrstadt zum vierten Mal am Spendenlauf „Run For Help“. Vor dem Lauf suchten sich die Schülerinnen und Schüler Sponsoren, die für jede zurückgelegte Runde einen selbst bestimmten Betrag bezahlten. Es waren zum Teil Familienangehörige, Nachbarn oder Bekannte, zum anderen aber auch Firmen und Betriebe, die sich bereit erklärten, die gute Sache tatkräftig zu unterstützen. Der Lauf war für die  Schüler am 02. September aufgrund der sehr warmen Witterung ziemlich anstrengend, aber dank der guten Versorgung mit Wasser, das von der Schule zur Verfügung gestellt wurde, konnten die Jugendlichen viele Runden zurücklegen. Ein Teil der Strecke führte durch das Wohngebiet am Neuborn in Wörrstadt, der weitere Streckenverlauf verlief dann über Feldwege. Auf diese Weise kam die stolze Summe von 2717 Euro zusammen. In diesem Jahr beschloss die Schulgemeinschaft, den Reinerlös für die bedürftigen Schüler unserer Schule zu verwenden. Die Erich-Kästner-Realschule plus besuchen viele Kinder und Jugendliche, die finanzielle Unterstützung brauchen. Diese Aktion der Schule und das hohe Engagement der Schüler sind mit Sicherheit als zukunftweisender Erfolg zu werten.  Insbesondere bedanken wir uns bei der Stadt Wörrstadt und den Organisatoren Herr Gill und Herrn S.                                                                                                                                                 Vie­len Dank an alle Spon­so­ren und Läu­fe­rIn­nen. Wir hof­fen, dass diese Aktion nächs­tes Jahr wie­der so erfolg­reich wiederholt wird.

Hinweis in eigene Sache

Stöbern Sie auf unserer Homepage! Es lohnt sich. Ich möchte Sie heute darauf hinweisen, dass wir unter Service eine neue Rubrik haben! U.a. stehen dort verschiedene Gesetze, Praktikumsunterlagen für unsere Schüler und noch viel mehr!

Unter Ausbildung haben wir verschiedene Jobbörsen aufgelistet, die tagesaktuell offene Ausbildungsplätze anbieten! Auch können Sie sich Unterlagen herunterladen, in denen die einzelnen Schulformen (Von der BBS über Fachoberschule bis zu den Gymnasien ) erklärt werden. Hier können Sie auch nachlesen, welches die Voraussetzungen sind, damit ein Schüler beispielsweise nach dem 10. Schuljahr auf die Fachoberschule oder das Gymnasium wecheln kann.

Unter Presse finden Sie oft noch ältere Artikel, die von der regionalen Presse oder unseren Lehrern verfasst wurden. Stöbern ist ausdrücklich erlaubt.

Kalender

Unser Kalender wird immer aktuell gehalten

Neue Fitnessklasse - eine Schule im Aufbruch

Von Ali Reza Houshami
WÖRRSTADT - Sieben Stunden Schulsport statt drei in der Woche – das steht bald auf dem Stundenplan für die Fitnessklasse, die die Erich-Kästner-Realschule plus (EKRS) in Wörrstadt zum kommenden Schuljahr 2016/2017 neu einrichtet. „Damit verfolgen wir das Ziel, Sport als Voraussetzung zu einem gesunden Leben wahrzunehmen“, erklärt Schulleiter Valeriano Sierra Haupt. Schließlich fördere Bewegung die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und biete zudem einen Ausgleich zum „Sitz“-Unterricht..... (zum Initiates file downloadvollständigen Artikel)

Initiates file downloadÄhnlicher Artikel aus dem Nachrichtenblatt

Eine Realschule plus stellt sich vor! Unserer Präsentation

Bildungspartnerschaft zwischen der Erich-Kästner-Realschule plus und der Lidl Vertriebs GmbH

 Wir sind stolz, dass wir einen weiteren Meilenstein zu unserer umfangreichen Berufsorientierung der Erich-Kästner-Realschule ergänzen konnten. Ab diesem Schuljahr haben wir eine Bildungspartnerschaft mit Lidl. Das heißt, dass unsere Schüler und unsere ganze Schule von dieser Partnerschaft profitieren wird. Unserer Schüler dadurch, dass sie Praktika in den Lidl-Filialen machen können bzw. Betriebe besichtigen können. Vielleicht gibt es aber auch durch Vorträge von Experten der Lidl GmbH interessante Gespräche und Workshops...

Lidl wird auch von dieser Partnerschaft profitieren, denn Auszubildende werden in diesem Bereich immer gesucht.

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